FDP.Die Liberalen
Hedingen
Kanton Zürich
30.03.2020

Die Massnahmen sollen nun ihre Wirkung entfalten

Heute hat der Zürcher Kantonsrat formell das Massnahmenpaket der Regierung zugunsten der Zürcher Wirtschaft verabschiedet. Damit steht den KMU und Selbständigerwerbenden sowie den Arbeitnehmenden, die wegen des Corona-19-Virus in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten sind, eine breite Unterstützung von Bund, Kanton und Gemeinden zur Verfügung. Diese Massnahmen sollen nun ihre Wirkung entfalten, bevor weitergehende Hilfe diskutiert wird.

Die FDP steht hinter dem Massnahmenpaket des Regierungsrates. Allein der Kanton Zürich sichert den Unternehmen Liquidität bzw. den Banken eine Kreditausfallgarantie über 425 Millionen zu. Es kann rasch und unbürokratisch Kurzarbeit beantragt werden und für Härtefälle bei Selbständigen stehen 15 Millionen zur Verfügung. Hinzu kommen die Unterstützungsmassnahmen von Bund und Gemeinden. Damit ist es möglich, einem Sauerstoffmangel der Wirtschaft entgegenzuwirken und die Arbeitsplätze zu sichern. Selbstverständlich ist es von grosser Bedeutung, dass auch alle Unternehmerinnen und Unternehmer sich ihrer Eigenverantwortung bewusst sind, ihren Teil dazu beitragen und alles daransetzen, auch selbständig Wege aus der Krise zu finden.

«Diese Massnahmen sollen nun ihre Wirkung entfalten, bevor weitergehende Hilfe diskutiert wird», findet FDP-Parteipräsident Hans-Jakob Boesch. Zu einem späteren Zeitpunkt, wenn die Wirkung der jetzt angelaufenen Massnahmen bekannt ist, massgebliche Lücken identifiziert sind und der weitere Verlauf der Krise besser abschätzbar ist, kann über allfällige weitere Massnahmen diskutiert werden.

Das staatliche Massnahmenpaket soll und kann nicht alle Bürgerinnen und Bürger für ihre von Covid-19 verursachten Verluste entschädigen; entsprechend wird es zu Ertragsausfällen und vielleicht auch Konkursen kommen. Zentral bleibt aber, dass die Zürcher Volkswirtschaft als Ganzes keinen nachhaltigen Schaden nimmt, so dass die Arbeitsplätze erhalten bleiben und nach der Krise rasch wieder produziert und investiert wird. Damit der Neustart der Wirtschaft gelingt, setzen wir uns zudem dafür ein, dass die Steuern- und Abgabenlast für Unternehmen sinkt und sie von bürokratischen Auflagen befreit werden. Gerade die jetzige Krise zeigt, dass jede zusätzliche Belastung der Unternehmen, unsere Arbeitsplätze aufs Spiel setzt.

«Wir sind zuversichtlich, dass wir die Krise mit vereinten Kräften und dank der Unterstützung der öffentlichen Hand bewältigen werden», führt Beatrix Frey-Eigenmann, Fraktionspräsidentin aus. «Die Unternehmen können zudem im Kanton Zürich auf gesunde Staatsfinanzen, eine top Infrastruktur und gut ausgebildete Mitarbeitende zählen».

Hans-Jakob Boesch, Parteipräsident
Beatrix Frey-Eigenmann, Fraktionspräsidentin, Kantonsrätin